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Die Zuchtleiterin, Gisela Aach
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Das Zusammenleben mit Tieren hat in
meiner sehr frühen Kindheit mit einem weißen Kleinspitz auf meinem
Kinderwagen angefangen, dann folgten Bracken, Spitzmischlinge, Boxer,
Rauhaardackel und dazu alles, was man über Tierhaltung und Zucht lernen
kann, wenn die Familie aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammt.
Nach den eigenen "Wanderjahren" kam dann im eigenen Haus 1982 der erste Eurasier zur Familie, nachdem ich schon seit 1980 mit Frau Baldamus Kontakt hatte. |
| Sie vermittelte mir gleich die korrekte Einstellung zum Eurasier: "Er ist ein besonderer Hund und braucht vernünftige, aufgeschlossene Besitzer" - ob sie mich von Anfang an dazu zählte?? Jedenfalls war ich schon einige Male bei der Mitbegründerin unserer Hunderasse zu Besuch gewesen, bevor wir dann endlich unseren ersten Eurasierwelpen abholen konnten (der Termin musste natürlich mit den Schulferien abgestimmt werden - Sie alle wissen, wie schwierig das ist). |
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Die Besuche auf dem Mittelberg bei Frau Baldamus wurden häufiger, die Gespräche dort mit Eurasierfreunden intensiver, die Diskussionen über Eurasierzucht mit Frau Baldamus länger und kaum hatte ich mich versehen, so war ich, der ich eigentlich nie einem Verein beitreten wollte, als recht aktives Mitglied 1987 in den Vorstand gewählt. Seit 1991 bin ich nun als Zuchtleiterin für die Eurasierzucht in der Zuchtgemeinschaft verantwortlich und inzwischen habe ich fast alle ZG-Eurasier, die mir heute begegnen, mit Unterstützung meiner Zuchtleitungsmitglieder "geplant". |
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Oft ist es ein beschwerliches Amt, die Verantwortung für
die Gesundheit und das gute Eurasierverhalten eines jeden Tieres wiegen
schwer. Nicht immer lässt sich die Natur so beeinflussen, wie man es
sich vorstellt, nicht alles ist bereits erforscht.
Trotzdem, vielleicht aber auch gerade deswegen (?), ist es auch ein schönes, ein spannendes Amt, das neben der vielen Arbeit viel Freude bereitet, wenn auf den Treffen zahlreiche gute Eurasier vorgestellt werden von Besitzern, die ihren "besten Hund" gefunden haben. Wenn Sie, die Eurasierbesitzer, mich weiterhin mit Informationen rund um unsere Hunde unterstützen, wird es auch in Zukunft gelingen, unsere schöne Hunderasse gesund und wesensfest zu züchten. Am 15.10.2011 habe ich das Amt des Zuchtleiters nach insgesamt 24 Jahren Vorstandstätigkeit, davon 20 Jahre als Zuchtleiter weitergegeben. Irgendwann wird es eben Zeit, dass vielleicht auch einmal neue Ideen die Zuchtplanung bereichern.
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Als Körmeister, Regionalzuchtwart und Bevollmächtigte der ZG für Kontakte und Zuchtfragen der IFEZ- und
FCI-Partnervereine werde ich weiterhin gerne für unsere schönen Eurasier
"Dienst tun". |
Unsere Eurasier
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Billy vom Schönaich - unser erster Eurasier war etwas Besonderes für uns. Mehr als 2 Jahre mussten wir auf ihn warten, denn durch meinen Beruf bedingt, sollte der Welpe zu einer bestimmten Zeit zur Welt kommen. Damals stellten wir uns das noch recht einfach vor, wurden aber in der langen Wartezeit von Frau Baldamus genauestens über den Eurasier informiert. Wir lernten auf dem Mittelberg, der "Geburtsstätte" der ZG schon sehr Vieles über Besonderheiten der Eurasier-Zucht, die ganz besondern Eurasier-Züchter (die die Eurasier-Zucht als besonderes Hobby ansehen) und die Aufzucht solch kleiner Eurasier-Welpen. So waren wir nicht sonderlich überrascht, als wir, noch bevor wir unseren Billy endgültig mitnehmen durften, die Mitgliedschaft in der ZG "unterschreiben" sollten. Obwohl es unser "erster Verein" war, schien es uns selbstverständlich auf diese Weise die Eurasier-Zucht zu unterstützen. Billy wurde 14 Jahre alt. |
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Cita vom
Lindenhof - eine "Sonderanfertigung" Der C-Wurf vom
Lindenhof war ein sehr sorgfältig von vielen "alten"
Eurasierkennern geplanter Wurf. Ein besonders ausgesuchter Rüde
(bildschön und gesund) aus dem EKW sollte eine Hündin aus unserer ZG
decken, die bereits 2 gute Würfe hatte. Beide Vereine versprachen sich
davon einen deutlichen Zuchtfortschritt.
Leider kam alles ganz anders, Cita war eine tolle Hündin, aber ihre Hüften waren nicht OK. Ein Magentumor setzte ihrem Leben nach 12 Jahren ein Ende. |
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Urco von
Bokina - der erste Eurasier mit belgischen Papieren!
Er war ein "süßer Knopf", nicht wirklich ein typischer Eurasier, aber ein verschmuster ganz lieber Rüde, der nur selten einmal Probleme machte. Leider musste er mit 9 Jahren viel zu früh gehen........... |
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Abea vom
Streeker Forst sollte nun endlich unsere erste Zuchthündin
werden. Doch erstens kommt es anders, ……..
Zum Ausgleich für entgangene Mutterfreuden ist Abea eine begeisterte Ausstellungsbesucherin, die jeden Richter mit ihrer natürlichen Freude und Aufmerksamkeit am Geschehen verbunden mit einem typvollen Äußeren überzeugt und stets vorderste Plätze belegt. |
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Bardo aus
dem Ries - ein hoffnungsvoller Jungrüde
Inzwischen erwachsen, 6 Jahre alt, gesund und vital, aber er ist der "Prinzgemahl". Unsere Abea hat das Sagen, er steht in der 2.Reihe. Ist er allerdings alleine, übernimmt er selbstverständlich ohne Aufforderung, aber eher unauffällig, alle Aufgaben eines wachenden und beschützenden Eurasiers. |
Mein Mann, der mir den "Rücken frei" hält.
Copyright 04 Februar 2012 / Gisela Aach